Foto: Rosemarie Renneberg

 

Das Ensemble CELESTIEL wurde im Mai 2008 gegründet als eine Vereinigung von Sängern und Sängerinnen, die in solistischer Besetzung schwerpunktmäßig Alte Musik vom 9. bis etwa 15. Jahrhundert zu Gehör bringen. Die Größe des Ensembles variiert je nach Programm und Intention der Stücke zwischen 3 und 7 Mitwirkenden.

Die Sänger/innen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Stücke aus alten Handschriften zu Gehör zu bringen, die im normalen Konzertbetrieb Berlins nur selten oder gar nicht zu hören sind. Dazu zählen u.a. der Codex Las Huelgas und die Worcester-Fragmente.

Es geht dem Ensemble dabei nicht in erster Linie um eine historisch getreue Aufführungspraxis, sondern darum, sich den jeweiligen Stücken auf individuelle Art zu nähern und dabei die Ideen, Gefühle und Stimmungen der Mitglieder in die Gestaltung mit einzubringen.

Einen wesentlichen Anteil an der Umsetzung dieser Vorstellung haben verschiedene Musiker, mit denen das Ensemble manches Projekt gemeinsam gestaltet. Neben Rainer Böhm (historische Instrumente) waren das bisher Friedemann Graef (Saxophon, Klarinette), Konrad Navosak (Laute, Chitarrone), Markus Wettstein (Melodika, Metallobjekte), Kathrin von Kieseritzky (Saxophon) und Mike Flemming (Viola).

Es wird dem Ensemble Celestiel immer wieder ein wichtiges Anliegen sein, eine Beziehung besonderer Art zur Alten Musik zu pflegen und  eine gegenseitig bereichernde Verbindung zur Zeitgenössischen Musik herzustellen.

Künstler/innen des Ensembles